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Mittwoch, 16. Mai 2012
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Verschärftes Rauchverbot kommt vors Volk Bern - Am 23. September können die Stimmberechtigten über zwei Volksinitiativen und einen Bundesbeschluss entscheiden. Der Bundesrat hat die Vorlagen für das übernächste eidgenössische Abstimmungswochenende festgelegt. Fortsetzung


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Euro verliert gegenüber Dollar an Wert Frankfurt/Zürich - Der Euro hat am Mittwoch weiter nachgegeben und ist erstmals seit Mitte Januar unter die Marke von 1,27 Dollar gerutscht. Im Tief kostete die Gemeinschaftswährung 1,2697 Dollar und damit so wenig wie zuletzt am 17. Januar. Fortsetzung


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Griechen haben bereits 800 Millionen abgehoben Athen - Aus Angst vor einem Austritt ihres Landes aus der Euro-Zone heben die Griechen offenbar verstärkt Geld von der Bank ab. Präsident Karolos Papoulias sprach von einer Stimmung der Angst, die sich zu einer Panik auswachsen könnte. Fortsetzung


Sport

Shaqiris letztes Highlight mit dem FCB In 270, vielleicht 300 Minuten ist das Thema FC Basel für Xherdan Shaqiri (vorderhand) Geschichte. Vor dem Wechsel zu Bayern München will der kleine Star mit dem «Verein, den ich über alles liebe», das Double gewinnen. Fortsetzung



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Richemont steigert Gewinn um über 40 Prozent

Lufthansa Technik Schweiz streicht in Basel 222 von 304 Stellen

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Mladic verfolgt Anklage vor UNO-Kriegsverbrechertribunal regungslos

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Entdeckt: Nick Porsche - Funny Frustration

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Mexikanischer Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot

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Sicherheit von Cloud-Diensten oft mangelhaft

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Kalter Morgen und Schneefälle im Wonnemonat Mai

Bern - Der Wonnemonat ist derzeit kein Sonnemonat: Am Mittwochmorgen hat es nördlich der Alpen in Lagen ab 800 bis 1100 Metern über Meer geschneit. Und im Flachland war es mit 4 bis 5 Grad unüblich kalt für einen Maimorgen, wie bei MeteoSchweiz zu erfahren war.

knob / Quelle: sda / Mittwoch, 16. Mai 2012 / 12:03 h

Luftmassen aus der Region von Spitzbergen - eine Inselgruppe im arktischen Meer und im Nordatlantik - hätten die ungewohnte Kälte gebracht, sagte Jacques Ambühl, Meteorologe bei MeteoSchweiz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Gebiete östlich der Reuss bekamen mehr Schnee ab als die westlichen Alpen. In Arosa GR lagen am Morgen rund 16 Zentimeter Neuschnee, auf dem Ostschweizer Gipfel Säntis 10 Zentimeter, in Andermatt UR 7 Zentimeter, in Elm GL 2 Zentimeter, in Adelboden im Berner Oberland 3 Zentimeter, auf dem Grossen Sankt Bernhard 6 Zentimeter und in Ulrichen im Oberwallis 5 Zentimeter. Weiss wären die Alpengipfel aber auch ohne Wintereinbruch. Nach Angaben des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) liegt in Lagen ab 2000 Metern verbreitet Schnee. In den zentralen Alpen und in Teilen des Wallis sind es bis zu zwei Meter, im übrigen Wallis, in den Tessiner Alpen und in Graubünden bis 80 Zentimeter. Noch kälter dürfte es dank klarem Wetter in der Nacht auf Donnerstag werden. Zu erwarten seien Temperaturen um die 0 Grad und verbreitet Bodenfrost, sagte Ambühl.

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Kolumne
Mehr als nur Sex

Regula Stämpfli

«Mach mit mir, was ich will» titelte der Stern von letzter Woche. «Warum selbstbewusste Frauen von einer anderen Sexualität träumen». Auf «Clack» finden sich x-Artikel zur Intimitätsschau von Frauen und Männern. «Das Mittelalter schlägt zurück» titelt Nicole Althaus vor einem Monat. All diesen Artikeln ist ein für viele Menschen ganz angenehm feministischer Ton zu eigen und der Aha-Effekt: Wie toll, auch Frauen haben sexuelle Phantasien, auch Frauen wissen sich zu wehren und überhaupt: Es lebe die neue schöne Welt des «anything goes». Wer indessen über Vergewaltigung, Folter und sexuelle Misshandlungen nicht reden will, sollte eigentlich auch von der sogenannten sexuellen Befreiung der Frauen schweigen. Denn eine Sexualität die losgelöst von Macht, Wirtschaftssystem und struktureller Herrschaft diskutiert werden soll, gleicht Croutons in einer Gemüsesuppe: Sie spiegeln Nahrhaftes vor, wo eigentlich nichts ist. Den Diskussionen ist eines gemeinsam: Die Spiessigkeit der Vororte gepaart mit Plüsch-Handschellen hat mittlerweile auch die Feuilletons erobert. Die Bigotterie der kleinbürgerlichen Welt, die oberflächlich gesehen Pornographie ablehnt, aber selber voll pornografisch ist, wird nie wirklich gesehen, erfasst und diskutiert. Während nämlich die eine Hand mit Handschellen am Bettgestell hängt, umfasst die andere immer fester die Bibel auf dem Nachttisch. Wenn der Stern seine Titelgeschichte mit «Unterwerfungsfantasien, Kontrollverlust, Fesselspiele den Romanerfolg» ....erzählt und diese als «nicht immer politisch korrekten Träume moderner Frauen» kennzeichnet, liegen die Autorinnen der sonst gut recherchierten Geschichte hundertprozentig falsch. Denn genau diese Fantasien sind politisch korrekt, weil sie eins zu eins die herrschenden ökonomischen und politischen Machtzusammenhänge in die Köpfe und den Unterleib der Frauen einschreiben. Weshalb müssen Wissenschaftlerinnen immer wieder erstaunt feststellen, dass das heutige Begehren von Frauen vorwiegend darin besteht, begehrt zu werden? Weil die Frauen den Warencharakter im Kopf, den Stock, der sie so trainiert hat, dass sie sich nur dann Frau fühlen, wenn sie am liebsten gekauft werden, wenn sie als Päckchen perfekt geschnürt sind, schon längst verschluckt haben. Die Frau als Subjekt ihres eigenen Begehrens ist genauso Fiktion wie eine natürliche Sexualität von Männern und Frauen. Sex ist Kultur, Kultur ist Sex. Kultur ist Politik und umgekehrt. Wenn der mächtige kapitalistische Wissenschaftsmainstream uns von den USA herkommend mit Studien zur Natur von Sex, Begehren und Erfüllung überflutet, erfüllt er dieselbe Aufgabe wie der Hexenhammer zur Zeit der Inquisition, nämlich Wahn zur Wahrheit verklären. Deshalb wird auch nicht mehr über Viagra für Frauen diskutiert oder über die Wirkung von Viagra für Männer. Denn wäre der Sex Natur, wäre die entsprechende Pille schon längst erfunden. Viagra für Frauen funktioniert eben nicht. Frauen können zwar körperlich erregt werden, wenn der Kopf indessen nicht beteiligt wird, d.h. das Begehren fehlt, bleibt der Orgasmus so fern wie der Kilimandscharo vom Matterhorn. Dies gilt übrigens auch beim Viagra für Männer. Deren Potenz bleibt zwar über Stunden simuliert und stimuliert, doch Orgasmen kriegen auch die männlichen Menschentiere nur, wenn irgendwas im Kopf passiert. Und dies ist selten genug, wie viele Männer mit einer oft unbändigen männlichen Wut über die multiple Orgasmusfähigkeit der Frauen durchaus wissen. Wenn der Stern sich über Fesselspiele und Vergewaltigungsfantasien von sogenannt starken Frauen erstaunt zeigt, ist das ungefähr so wie meine Grossmutter es nie verstehen konnte, dass sie, selbst wenn sie ihren eigenen Radio nach London mitschleppte, trotzdem nicht Radio Beromünster empfangen konnte. An den oberflächlichen Sex-Diskussionen nervt die völlige Absenz von Denken, Kritik, Lust, Begehren und Humor. Wenn der Feuilleton Sex thematisiert und die dahinterliegende Politik vergisst, ist das keine Diskussion über Sex, sondern ein Aneinanderreihen an Klischées, mit viel Kitsch und Reflexion gefüllt. Denn die meisten Zeitgenossen wissen mittlerweile, dass nicht das, was uns als Pornografie, als Sexfantasie als irgendwas entgegenschreit, pornografisch oder gar sexuell ist, sondern das was uns als Lifestyle gepredigt wird, unanständiger und perverser ist als viele sexuell explizite Darstellungen. Wer Stringtangas für vierjährige Mädchen (vorzugsweise in rosa) verkauft - schauen Sie sich in der Kinderabteilungen der diversen Kaufhäuser mal um - zelebriert ganz legal die Sexualisierung von vierjährigen Mädchen und wird dafür in unserer Gesellschaft mit Verkaufserfolg belohnt. Wer frisches Fleisch als jahrtausendalte Evolutionsgeschichte mit menschlichem Begehren gleichsetzt, publiziert keine Wissenschaft, sondern propagiert sinngemäss und den Taliban nicht unähnlich, Päderastentum und Frauensteinigungen, nur dass die Frauensteinigungen im Westen mit Nicht-mehr-Sehen-Hören-und Anerkennen daherkommen. Sie tun körperlich nicht so weh, richten aber in der Psyche Unaussprechliches an. Sie finden dies verkürzt, hart und unanständig? Dem ist auch so. Doch in der Verkürzung, Härte und Unanständigkeit liegt oft mehr Wahrheit als in einer weichgespülten Sex-Diskussion. Die Stern-Geschichte des «Mach mit mir, was ich will» sollte deshalb eigentlich mit dem Grundrechtskatalog der europäischen Menschenrechtscharta beginnen. Denn nur wenn dieser endlich einmal auch nur annähernd verwirklicht wäre, könnten wir allenfalls über das Subjekt Frau im Sex und das Subjekt Mann im Sex reden. Bis es jedoch soweit ist, sollten wir den Sex in all den unwürdigen Bedingungen möglichst oft tun, geniessen und transformieren, aber bitte nicht darüber scheinbar wissenschaftlich, aufgeklärt, feministisch und fortschrittlich schreiben.

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